Fußball

Sieben auf einen Streich – der 1. FFC Recklinghausen ist Schlusslicht

Drei Spiele, drei Niederlagen, 1:15-Tore, letzter Tabellenplatz. Die Lage ist ungemütlich beim Frauenfußball-Regionalligisten 1. FFC Recklinghausen nach dem 0:7 (0:4) beim 1. FC Köln II.
Torhüterin Lisa Czora saß in Köln nur auf der Bank, nachdem sie sich beim Aufwärmen Krankheitssymptome verspürte. © Jochen Börger

Knapp ein Jahr ist es her, da herrschte Freudentaumel nach einem 2:1-Sieg der Regionalliga-Fußballfrauen des 1. FFC Recklinghausen über den 1. FC Köln II. Inzwischen sieht die Realität anders aus. Mit 0:7 (0:4) kam die Elf von Trainerin Laura Neboli bei der Geißbock-Elf unter die Räder. Der 1. FFC ist Tabellenletzter – und meilenweit von der Form der vergangenen Saison entfernt.

„Zurzeit fehlt der Glaube an sich selbst“

„Wir wollen der Mannschaft den Willen überhaupt nicht absprechen. Aber zurzeit ist es irgendwie auch so, dass der Glaube an sich fehlt. Daran müssen wir nun arbeiten“, analysiert Sportdirektor Andreas Krznar. Hinzu käme, dass mit den verletzten Amai Matsumoto und Sophia Röttges sowie Besiana Recica (mit der kosovarischen Nationalmannschaft im Einsatz) Schlüsselspielerinnen fehlten.

Schon nach 25 Minuten sorgte Jasmin Steffens mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Und da wollte ihre Mannschaftskollegin Daria Collas in nichts nachstehen und traf ebenfalls doppelt.

Nach der Pause wurde es nicht besser. Collas hatte sich jetzt warmgeschossen und legte noch einmal mit einem Doppelpack nach, ehe Meike Messmer den Endstand sicherstellte.

1. FFC Recklinghausen: Gutke, Karadag (84. Baschek), Siemes, Neugebauer, Klos, Dökel (73. Keller), Prinz, Lange (79. Reinhardt), Kniszewski, Schulz, Kilic (56. Januschewski)

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