Volleyball

Die nächste Neue bei TuS Herten lässt es gerne krachen

Volleyball-Regionalligist TuS Herten rüstet seinen Kader auf: Neu im Team ist eine Außen- und Diagonalangreiferin. Und die hat „richtig Bock“ auf ihr neues Team.
Wiebke Putzmann (22/ehemals TV Gladbeck) wird den Volleyball-Regionalligisten TuS Herten in der kommenden Saison verstärken. © Olaf Krimpmann

Nach den Weggängen von Riccarda Puls, Fine Zaika und Elena Lacmann war der Handlungsbedarf groß in der Knappenhalle. Trainer Marvin Hansmann will die vakanten Positionen umgehend besetzen. Nach Libera Melina Laubrock wurde beim Hallentraining in dieser Woche Neuzugang Nummer zwei vorgestellt: Wiebke Putzmann.

Das Hertener Spiel soll noch variabler werden

Hansmann ist überzeugt: „Wir wollten uns auf den frei gewordenen Positionen qualitativ verbessern, und das ist uns bis jetzt gelungen.“ Die Qualitäten von Wiebke Putzmann bringt der Übungsleiter auf den Punkt: „Sie bringt eine sehr gute Athletik und Fitness mit, sie ist groß und verfügt über einen herausragenden Block.“ Dazu könne sie mit harten Angriffsschlägen für Punkte sorgen.

Damit dürfte der TuS in der kommenden Spielzeit schwerer auszurechnen sein. Lag die Hauptangriffslast bislang auf Joelle Pospiech, soll das Hertener Spiel nun variabler und damit für die Gegner schwerer zu durchschauen sein. Soweit der Plan.

Kontakt in die Knappenhalle hat es lange gegeben

Eine Grundvoraussetzung bringt die 22-Jährige, die vom TV Gladbeck in die Knappenhalle wechselt, mit: „Ich habe Bock auf die Liga und den Verein“, sagt Wiebke Putzmann. Ganz unbekannt ist ihr der TuS nicht: Trainer Hansmann kennt die gebürtige Niederrheinerin, die mittlerweile in Bochum lebt, aus seiner Trainerzeit beim VC Essen-Borbeck. „Seitdem habe ich sie im Blick gehabt“, versichert Hansmann.

Dazu ist die Studentin, die an der Ruhr-Uni das Fach Sportwissenschaften belegt, eine Kommilitonin von Nele Hoja, auch mit Sophie Mertens hat sie schon gespielt – der Kontakt nach Herten war damit von vornherein bestens.

Weiterer Pluspunkt für den TuS: Der vertritt offensiv das Thema Aufstieg in die 3. Liga. Und genau hierhin zieht es auch Wiebke Putzmann: „Früher war die 2. Liga immer mein Ziel, aber ob die realistisch ist, weiß ich nicht.“ Die 3. Liga dürfe es aber auf alle Fälle sein, meint die 1,80 Meter große Außenangreiferin.

Die sieht sich selbst mit ihren 22 Jahren zwar noch eher als Perspektivspielerin, bringt aber das nötige Selbstvertrauen mit, um in der Knappenhalle von Anfang an eine gewichtige Rolle spielen zu können.

Starke Block- und Angriffspielerin

Immerhin könnte sich der Hertener Anhang auf ein paar spektakuläre Aktionen freuen. Dass sie Bälle blocken und Angriffe vollenden könne, wie ihr Trainer sagt, stimme sehr wohl, sagt sie. Und die Frage, was ihr denn mehr Spaß bereite: Ein gelungener Block oder ein Angriffsschlag in des Gegners Spielhälfte?, beantwortet Wiebke Putzmann ohne groß zu Zögern: „Ganz klar der Angriffsball – weil das immer so schön knallt, wenn der reingeht.“

Donnerstag Online-Staffeltag

Nachdem der Kader des TuS Herten für die Saison 2021/2022 immer festere Konturen annimmt, gibt es auch bald Klarheit, wann die Saison beginnen wird und welcher der Spielmodus sein wird. Geklärt wird das beim Staffeltag, der für Donnerstag, 10. Juni, angesetzt ist – zeitgemäß natürlich als Online-Veranstaltung.

Lesen Sie jetzt