Rudern

Erst EM-Bronze, jetzt Weltcup: Franziska Kampmann kennt keine Pause

Mit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille startete das wichtige Wettkampfjahr 2021 für die Waltroper Ruderin Franziska Kampmann ordentlich. Nun geht es nach Zagreb zum Weltcup.
Franziska Kampmann hofft in Zagreb auf gute Ergebnisse mit dem Doppelvierer. © Detlev Seyb/meinruderbild.de

Die Europameisterschaft mit dem Gewinn der Bronzemedaille ist Geschichte, jetzt wird die Weltcup-Zeit für Ruderin Franziska Kampmann aus Waltrop eingeläutet. In Zagreb ist die 23-Jährige mit dem Frauen-Doppelvierer am Start. Es ist eine weitere wichtige Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio.

Eine vergleichsweise kleine Delegation des Deutschen Ruderverbandes hat sich auf den Weg Richtung Kroatien gemacht. 18 Sportlerinnen und Sportler sind dabei – aber nicht der Deutschlandachter mit dem Dattelner Malte Jakschik.

Achter-Rennen findet nicht statt

Zu gerne hätte der Achter nach dem enttäuschenden vierten Platz vor einem Monat bei der EM in Varese Wiedergutmachung betrieben. Doch das Rennen in Zagreb findet aufgrund mangelnder Meldungen nicht statt.

Anders sieht es dagegen für den deutschen Frauen-Doppelvierer mit Franziska Kampmann sowie Daniela Schultze, Carlotta Nwajide und Frieda Haemmerling aus.

Podestplatz ist im Visier

„Für den Saisoneinstieg war das okay“, analysierte Kampmann nach dem Gewinn der Bronzemedaille. Am neuen Europameister Niederlande sowie dem Team aus Großbritannien kam der deutsche Doppelvierer bei der EM zwar nicht vorbei. Doch zeigt sich Bundestrainer Marcin Witkowski optimistisch, dass die Lücke geschlossen werden kann. Einen Podestplatz hat das deutsche Team auch in Zagreb im Visier.

Olympia-Finale am 27. Juli

Spannung dürfte auch in dieser Bootsklasse bei den Olympischen Spielen garantiert sein. Am 27. Juli wird es für Franziska Kampmann in Tokio ernst, wenn auf dem Forest Waterway das Finalrennen ausgetragen wird. Ein absolutes internationales Top-Team, dem niemand das Wasser reichen kann, scheint es nicht zu geben. Mit England und den Niederlanden ist sowieso zu rechnen, Franziska Kampmann hat aber auch China, Polen und Australien auf der Rechnung.

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