Rudern

Franziska Kampmann holt den Weltcup-Sieg in Zagreb

Der Wettergott wirbelte den Zeitplan beim Weltcup der Ruderer durcheinander. Doch Franziska Kampmann aus Waltrop blieb in der Spur.
Franziska Kampmann (vorn) und der Doppelvierer überzeugten beim Weltcup in Zagreb. © Detlef Seyb/meinruderbild.de

Traditionell steht auch an einem Weltcup-Wochenende der Sonntag im Zeichen der Finals. Diesmal war aber alles anders. Aufgrund der Wettervorhersage wurden die Rennen bereits einen Tag zuvor ausgetragen. Für Franziska Kampmann kein Problem.

Die 23-jährige Waltroperin holte sich im Doppelvierer der Frauen mit ihren Mitstreiterinnen Frieda Hämmerling, Carlotta Nwajide und Daniela Schultze den Weltcup-Sieg.

Nur drei Teams gemeldet

Nur drei Teams hatten in Kroatien für den Weltcup gemeldet, sodass schon vor dem Rennen eine Medaille sicher war. Das deutsche Team siegte über die 2000-Meter-Distanz in 6:24,00 min. vor Frankreich (6:25,20 min.) und der Schweiz (6:29,53 min.) Vor allem im mittleren Abschnitt des Finalrennens überzeugte das deutsche Team.

Auch Jason Osborne überzeugt

Ebenso überzeugend war der Weltcup-Auftritt von Jason Osborne. Der Dorstener, immer noch Mitglied beim VfB Hüls und inzwischen für den Mainzer RV am Start, wurde zusammen mit Jonathan Rommelmann im (Crefelder RC) im Leichtgewichts-Doppelzweier seiner Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen das Finale in 6:22,61 Minuten vor den Schweizern Jan Schaueble und Andri Struzina (6:26,17 min.) und Paul Sieber und Julian Schoeberl aus Österreich (6:27,23 min).

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