Fußball

Ein Verein kann einen Schiedsrichter nicht ablehnen

Kann ein Verein die Ansetzung eines Schiedsrichters ablehnen? Eine Frage, die Teutonen-Trainer Oliver Ridder nach der 0:1-Niederlage gegen den TuS Stockum beschäftigte.
War "not amused": Teutonias Trainer Oliver Ridder. © Christine Horn

Sein Trainerkollege Marco Held habe ihn auf diese Idee gebracht, berichtete Ridder. „Er sagte auch, dass wir vom Schiri benachteiligt wurden.“

Die Szene, die Oliver Ridder auf die Palme brachte, passierte in der 66. Minute.

Lutz Hamann wurde im Strafraum von Stockums Yassin Bourima sehr unsanft von den Beinen geholt. Der Elfer-Pfiff blieb aber aus. „Und was macht der Schiri? Er sagt mir, er habe dort nicht hingeguckt“, platzte Ridder der Kragen. Fürs Reklamieren sah der Trainer die Gelbe Karte.

Die sportliche Situation am SpoNo ist nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn unerfreulich, der Geduldsfaden dünn. „Wenn das ginge, würde ich beantragen, dass dieser Schiri nicht mehr bei uns pfeift“, so Ridder.

„Es ist möglich, bei der Ansetzung Rücksicht zu nehmen“

Harald Woller, der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses, winkte sofort ab. „Ein Verein kann einen Schiedsrichter nicht ablehnen. Es ist aber möglich, bei der Ansetzung Rücksicht zu nehmen, und einen Schiedsrichter für eine Zeit nicht in der Liga einzusetzen, aus der eine Beschwerde kam.“

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