Fußball

Ein Wespenstich in den Oberschenkel und ein weiterer Stich ins Teutonen-Herz

Im vierten Spiel in Folge hat Bezirksligist Teutonia SuS Waltrop eine gute Leistung gezeigt, verlor aber auch die Partie beim FC Roj - mit 1:3 (0:0). „Und das mit einem Chancenverhältnis von 18:5 für uns“, haderte Trainer Oliver Ridder.
Teutone Marc-André Vollmert (v.) wurde während des Auswärtsspiels beim FC Roj von einer Wespe in den Oberschenkel gestochen. © Christine Horn

Die Gastgeber drückten in den ersten zehn Minuten enorm aufs Gas, kamen jedoch nur zu einem Torschuss, den Teutonen-Keeper Niklas Eßmann parierte. Danach übernahmen die Gäste aus Waltrop das Kommando. „Jeder Angriff war ein Abschluss“, so Ridder. Zweimal Luca Gennermann, sowie Lutz Hamann, Marc-André Vollmert, Baris Afsar und Niko Poslednik vergaben allerdings beste Möglichkeiten.

Ruhig bleiben und weiter konzentriert arbeiten, lautete die Devise in der Kabine. In der 48. Minute durften die Teutonen – erst zum dritten Mal in dieser Saison überhaupt – einen Treffer bejubeln. Niko Poslednik flankte den Ball in den Strafraum, wo Hamann ideal stand und den Ball im Netz versenkte. Emir Taspinar, Gennermann, Hamann, Poslednik und Afsar ballerten das Leder in Folge Richtung Roj-Tor, doch ein Erfolg blieb aus.

Marc-André Vollmert wird von einer Wespe gestochen

Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Vollmert war von einer Wespe am Oberschenkel getroffen worden. Doch anstatt sich kurz hinzusetzen – dann wäre das Spiel unterbrochen worden – humpelte er weiter und musste mit seinen Teamkollegen mit ansehen, wie Yassine Azzou Chantah die Schwäche ausnutzte und zum 1:1 traf (67.).

Dann eine strittige Szene, Schiedsrichter Horst Mattner pfiff einen Angriff von drei Waltropern zurück. Kurz darauf nutzte Roj individuelle Fehler der Gästeabwehr aus und ging durch Rody Daruesh in der 83. mit 2:1 in Führung. Die Teutonen öffneten ihr Spiel komplett und kassierten in der 90. Minute das dritte Tor durch Hamza Nassiri El Aamraoui.

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