Rudern

Ruder-Junioren hoffen auf gute DM-Ergebnisse

Das wird ein Großkampf-Wochenende für den Ruder-Nachwuchs. Bei den Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften sind auch Sportler aus Datteln und Waltrop vertreten.
Neele Erdtmann (r.) und der deutsche U23-Achter bereiten sich auf die WM vor. Für die Waltroperin steht zwischen zwei Trainingslagern in Ratzeburg nun die DM auf dem Programm. © Archiv

Ein einziger Blick auf die Liste der Teilnehmer lässt erahnen, dass vier Tage lang auf dem Essener Baldeneysee jede Menge los ist. Rund 1350 Meldungen sind für die Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften eingegangen. Athleten im Alter von 15 bis 22 Jahren aus 165 Vereinen sind dabei – so auch aus Waltrop und Datteln.

„Wir hoffen natürlich auf gute Resultate“, sagt beispielsweise Trainer Andreas Erdtmann vom Ruderverein Waltrop und sieht seine Schützlinge gut gerüstet. Was auch für seine Tochter Neele gilt, die ihr Ticket für die U23-Weltmeisterschaft vom 7. bis 11. Juli in Racice (Tschechien) schon sicher hat. Die DM gilt für die Waltroperin nun als wichtige Standortbestimmung zwischen zwei Trainingslagern in Ratzeburg. Neele Erdtmann startet in Essen im Achter und im Vierer.

Sören Henkel hofft auf EM-Qualifikation

Nicht nur auf gute Resultate im Achter sowie im Zweier zusammen mit Julius Lingnau (Bonner RG) hofft Sören Henkel vom RV Waltrop, der auch um die Qualifikation für die U23-Europameisterschaft am 4./5. September in Kruszwica kämpft. Mit Jette Henkel (U19) sowie den U17-Ruderern Ben Dressler, Hannes Polarczyk und Imke Klaes hoffen vier weitere Waltroper auf erfolgreiche DM-Ergebnisse.

Paul Mendel aus Datteln startet in zwei Rennen

Auch der Ruderverein Datteln ist in Essen vertreten. Paul Mendel geht im U19-Doppelzweier mit Maurice Vogel (RC Hansa Dortmund) an den Start und zudem im Leichtgewichts Junior Einer A (U19). „Das Ganze wird eine ziemliche Wundertüte, denn außer einer Trainingsüberprüfung in Köln vor drei Wochen fehlt in diesem Jahr jeglicher Vergleich“, analysiert der Vorsitzende Stefan Böckmann von RV Datteln.

In Köln belegte der Doppelzweier in einem Fotofinish den dritten Platz. „Da beide Sportler noch zum jüngeren Jahrgang der U19 gehören und die Leichtgewichtsrennen aufgrund der sehr ähnlichen körperlichen Voraussetzungen immer extrem eng sind, wäre ein Halbfinaleinzug und B-Finale bereits als Erfolg zu werten“, so Böckmann.

Halbfinal-Einzug wäre schon ein Erfolg

Im Einer holte sich Paul Mendel in Köln zwar einen souveränen Sieg – wohlwissend, dass zumindest zwei starke Konkurrenten aus NRW dort nicht am Start waren. „Auch hier wäre ein Halbfinaleinzug als Jungjahrgang ohne aktuelle Rennerfahrung auf der neuen 2000 Meter-Strecke bereits ein Erfolg“, meint der Vorsitzende.

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