Teutonia-Trainer Gruszka lobt seine Spieler Im Winter wird trotzdem personell nachgelegt

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Der Jubel bei den Teutonen ist groß: Die Mannschaft überwintert nach dem jüngsten 6:0-Sieg in Vinnum auf dem dritten Tabellenplatz.
Der Jubel bei den Teutonen ist groß: Die Mannschaft überwintert nach dem jüngsten 6:0-Sieg in Vinnum auf dem dritten Tabellenplatz. © Andreas von Sannowitz
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Nach dem Bezirksliga-Abstieg war Teutonia SuS Waltrop in eine Schockstarre gefallen. Mit Marco Gruszka, der eigentlich „nur“ als Sportlicher Leiter vorgesehen war, gab es einen neuen Trainer. Aber keine neuen Spieler von anderen Vereinen, die einen frischen Impuls hätten geben können. „Ich hoffe, dass ich als Impuls von außen reiche“, hatte Gruszka im Sommer gesagt. Am zweiten Spieltag lag die Mannschaft vom Sportzentrum Nord auf dem 9. Platz der Kreisliga A2. Jetzt überwintert sie auf dem dritten Rang.

Die Mannschaft habe sich gut entwickelt, zuletzt fuhr sie drei Siege in Folge ein. Es ist zu spüren, dass das Team Gruszkas Spielidee immer besser versteht und gut umsetzt. „Da ist es natürlich umso ärgerlicher, welche Punkte wir haben liegen lassen“, blickt der Teutonen-Trainer auf die drei Niederlagen und zwei Unentschieden zurück.

Mit 35 Punkten schließen die Teutonen das Fußballjahr 2022 als Dritter hinter der punktgleichen SG Suderwich und Spitzenreiter FC 96 Recklinghausen (38 Punkte) ab. Und einen Rang vor dem VfB Waltrop (34 P.).

Gruszka: „Fünf Wochen Vorbereitung reichen“

„Wiederum ist das eine gute Ausgangsposition für die restliche Rückrunde. Denn wir sind in Schlagweite zur Spitze, haben aber nicht den Druck des Gejagten. Bei unserem guten Lauf ist es eigentlich schade, dass wir jetzt in die Winterpause gehen“, so Gruszka. Der aber gleich hinterherschiebt: „Auf der anderen Seite haben die Verletzten nun die Zeit, sich auszukurieren.“

Die Mannschaft hat jetzt frei, am 10. Dezember steht die Weihnachtsfeier an, ehe dann noch einmal auf dem Platz und dann in der Halle trainiert wird, um sich auf den Duis-Cup, das eigene große Hallenturnier am 23. Dezember mit namhaften Gegnern, vorzubereiten.

Teutonen-Kapitän (r.) - Co-Trainer Ibo Karadag - half in Vinnum in der Innenverteidigung aus.
Teutonen-Kapitän (r.) – Co-Trainer Ibo Karadag – half in Vinnum in der Innenverteidigung aus. © Christine Horn

Das Training startet am 6. oder 7. Januar 2023 wieder. „Ich finde, dass fünf Wochen Vorbereitung reichen“, so der Trainer.

Während der Winterpause werde man personell nachlegen. „Stünden mir alle Spieler aus dem Kader verlässlich zur Verfügung, würde ich es mit ihnen durchziehen. Aber zentral brauchen wir Verstärkungen. Hier bin ich auf zwei, drei Leute angewiesen. Und wenn mir dann einer wegbricht, dann wird es schwierig“, zeigt Gruszka auf.

Mit bislang nur 38 erzielten Toren haben die Teutonen im Vergleich zur direkten Konkurrenz einen deutlichen Nachteil in Sachen Torausbeute. Suderwich zum Beispiel kommt auf 58 Treffer, der VfB Waltrop gar auf 59. „Aber an einen Neuner kommst Du im Winter nicht dran“, so Gruszka.

Luca Gennermann rückt in die Innenverteidigung

Mit den Verletzten Julian Niewind, Sven Beckmann, Henrik Sommer und Felix Bramsel fehlten Gruszka beim 6:0-Auswärtssieg bei Schlusslicht Westfalia Vinnum wichtige Spieler – mit Niewind und Beckmann gar die Innenverteidigung. Kurzerhand beorderte Gruszka seinen Kapitän Luca Gennermann, eigentlich der Chef in der Zentrale, in die Innenverteidigung – an der Seite von Maurice Poersch.

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