Rudern

Überprüfung gelungen – jetzt ist die WM im Visier

Wer von den Ruderern im Kreis Recklinghausen spricht, kommt unweigerlich auf die Olympischen Spiele in Tokio. Doch es gibt 2021 auch noch andere interessante Wettkämpfe.
Auch Schlagfrau Jette Henkel präsentierte sich in Köln in guter Form. © Detlev Seyb

Nimmt man die Resultate der jüngsten Leistungsüberprüfung als Maßstab, dann könnte es auch für Neele Erdtmann ein gutes Jahr 2021 werden. Die Waltroper Ruderin belegte in Hamburg im Achter mit Steuerfrau den ersten Platz (6:44,73 min.) und hat nun die U23-Weltmeisterschaft Anfang Juli in Racice (Tschechien) im Blick.

Schwierige Windbedingungen

„Für alle unsere Starter ist die Trainingsüberprüfung ganz gut gelaufen. Zumal auch die Windbedingungen nicht einfach waren“, bilanziert Trainer Andreas Erdtmann vom Ruderverein Waltrop. Seine Tochter Neele kam mit dem Senioren B-Achter auf der Strecke in Hamburg gut zurecht. Nun richten sich die Blicke auf eine weitere Überprüfung in München, ehe am 5./6. Juni bei der Regatta in Ratzeburg die letzte Möglichkeit für die U23-Ruderer besteht, sich für eines der Boote zu empfehlen. Dann werden die WM-Nominierungen vorgenommen.

Sören Henkel auf Rang drei

Mit Sören Henkel war in der Hansestadt ein weiterer Ruderer aus Waltrop am Start, der ebenfalls eine gute Leistung zeigte. Im Achter mit Steuermann belegte er im Finale auf Rang drei (5:58,96 min.), das B-Finale im Vierer ohne Steuermann beendete Henkel als Zweiter (6:23, 40 min.).

Gutes Achter-Finale in Köln

Nach Köln führte zwei Waltroper A-Juniorinnen der Weg zur Leistungsüberprüfung. Vor allem am zweiten Tag lief es für Jette Henkel im Finale des Vierers ohne Steuerfrau ordentlich. Zusammen mit Kira Gerth, Anna Hördemann und Andra Aumann (Essen/Dortmund) belegte sie Rang zwei im A-Finale (8:20,6 min.).

Ihre Vereinskollegin Johanna Kampmann wurde im B-Finale Dritte zusammen mit Annelie Heitsch, Anna Oldewurtel und Lara Horster (Ems-Jade-Weser, Oldenburg, Crefelder RC, 8:57,1 min.).

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