Der "Blaue Turm": Wasserstoffstadt Herten droht ein Desaster

HERTEN Ein Beton-Treppenhaus ragt in den Himmel, Gras wächst auf dem ehemaligen Zechengelände in Herten-Süd. Die Turbinenhalle für die Stromerzeugung und der Lager-Bunker für den Grünschnitt sind leer. Im Verwaltungsgebäude brennt Licht. Das alles ist feinsäuberlich eingezäunt mit einem blauen Zaun. An Zukunft erinnert wenig, an Aufbruch noch weniger. Denn nach eineinhalb Jahren hat sich der Betrachter an die Innovationskraft von leeren Hallen und blankem Beton gewöhnt.

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Wenig Strahlkraft - viel Tristesse. Die Baustelle für den Blauen Turm auf dem Ewald-Gelände- Foto: Florian Adamek

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