Montage vom Waltroper Recyclinghof und dem Vize-Bürgermeister Klaus Beie.
Kritik an der CDU: Klaus Beie (SPD) macht sich für die Umwandlung des V+E in einen städtischen Eigenbetrieb stark. © Montage: Klose
AöR-Umwandlung

„Ich bin gespannt, wie die Waltroper CDU die Kurve kriegt“ – sagt Klaus Beie (SPD)

Die Entscheidung des Stadtrats zum Thema Zukunft des V+E schlägt weiter Wellen: Die Ablehnung der AöR-Umwandlung berge die Gefahr, dass die Grundsteuern in Waltrop erhöht werden müssten, warnt die SPD.

Die Ratssitzung vom 23. Juni sorgt weiter für politischen Gesprächsstoff in der Hebewerkstadt: Bekanntlich waren Bürgermeister Marcel Mittelbach (SPD) und die Verwaltung ganz knapp mit dem Beschluss gescheitert, dass der Waltroper Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) zum neuen Jahr wieder in einen Eigenbetrieb der Stadt umgewandelt wird. Hintergrund sind neue Umsatzsteuervorschriften, die ab kommendem Jahr gelten. Am Montag (27. 6.) meldete sich nun Klaus Beie, stellvertretender Bürgermeister und SPD-Fraktionsmitglied, in unserer Redaktion: Er kritisierte CDU-Fraktionsvize Theo Hemmerde, der all denen, die der ablehnenden CDU-Meinung nicht zustimmen würden, in der Ratssitzung fehlendes Wissen unterstellt hatte.

Es geht um rund 350.000 Euro Umsatzsteuer

Mittelbach will Lösung mit allen Fraktionschefs erarbeiten

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Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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