Die Argumente vom Umweltverband BUND sind nicht neu. Bereits 2006 haben die Naturschützer ihre Einwände eingereicht. Auf diesem Foto sieht man BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen (li.) und Dr. Thomas Krämerkämper, der für den BUND vor Ort gegen das Kraftwerk kämpft, im Dezember 2011 vor dem damaligen Kraftwerks-Neubau.
Die Argumente vom Umweltverband BUND sind nicht neu. Bereits 2006 haben die Naturschützer ihre Einwände eingereicht. Auf diesem Foto sieht man BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen (li.) und Dr. Thomas Krämerkämper, der für den BUND vor Ort gegen das Kraftwerk kämpft, im Dezember 2011 vor dem damaligen Kraftwerks-Neubau. © Stefan Huxel (Archiv)
Kohlestrom

Kraftwerk Datteln 4: Bringt 2022 das Ende? Umweltverband mit Prognose

Oft schon hat man geglaubt, hinsichtlich des Kraftwerks Datteln 4 sei eine endgültige Entscheidung zum Greifen nahe. Doch diesmal spricht wirklich viel dafür, dass 2022 das entscheidende Jahr wird.

Es könnte jetzt schnell gehen mit der Abschaltung des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 – nach vielen Jahren erbittertem Rechtsstreit. Dr. Thomas Krämerkämper, ausgewiesener Fachmann für das Thema beim Umweltverband BUND, macht mit Argumenten deutlich, warum das aus seiner Sicht nicht nur Wunschdenken ist: Bekanntlich hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster im vergangenen Sommer den Bebauungsplan (B-Plan) für den Koloss mit dem 180-Meter-Kühlturm für unwirksam erklärt. Eine Revision wurde nicht zugelassen – genau dagegen gehen aber nun die vorläufigen Verlierer des Rechtsstreites vor. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig muss über eine „Nichtzulassungsbeschwerde“ entscheiden. Es dürfte noch deutlich vor der Jahreshälfte den Daumen heben oder senken. Prognose vieler Fachleute: Das Urteil wird wohl Bestand haben.

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Über den Autor
Redakteur
Geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen-Buer, studiert in Bochum und Dublin. Wollte seit dem Schülerpraktikum in der achten Klasse nie etwas anderes werden als Journalist. Als freier Mitarbeiter seit dem 14. Lebensjahr eifrig darauf hin gearbeitet, den schönsten Beruf der Welt zu ergreifen. Dann in Osthessen zur Redakteursausbildung. Im Jahr 2006 von Osthessen ins Ostvest. Tief eingeatmet und mit Westernhagen gesagt: “Ich bin wieder hier, in meinem Revier.” Das geliebte Ruhrgebiet, das Ostvest, auch und gerade das kleine Waltrop: Fundgruben für Geschichten, die erzählt werden wollen. Immer wieder gerne.
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