Ein Graben in einem Waldstück.
Mitten in der Vegetationsperiode wurde im Wäldchen hinter dem Baugebiet Waldstadion ein Entwässerungsgraben ausgebaggert. © Thomas Bartel
Baugebiet Waldstadion

Kritik an der Stadt Waltrop: Bürger hätten für solche Umweltvergehen gezahlt

Der Bau eines Entwässerungsgrabens an der geplanten Neubausiedlung Waldstadion sorgt für Kritik an der Stadt: Anwohner und Grünen-Politiker fragen sich, warum die Bauarbeiter so rigoros vorgingen.

Die Arbeiten im Wäldchen hinter dem Baugebiet Waldstadion bringen die Anwohner und auch die Waltroper Grünen auf die Palme: Beim Ausbau des rund 200 Meter langen Entwässerungsgrabens für das neue Regenrückhaltebecken seien im Grünzug Brockenscheidt viele Büsche, Sträucher und auch Bäume „platt gemacht“ worden, hieß es am Mittwochabend (8. 6.) bei einem Ortstermin. Ein „Normalbürger“ hätte dafür ein sattes Ordnungsgeld zahlen müssen, meinte eine Frau, die am Waldweg wohnt und nicht mit ihrem Namen in den Medien genannt werden will.

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Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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