Ein Mann hockt neben Tomatenpflanzen in einem Folientunnel.
Die Tomaten brauchen noch ein Weilchen, aber dann werden sie reichlich in den Körben der Ernteteiler der Solawi landen. Martin Gottschling aus Waltrop ist einer von ihnen. © Tamina Forytta
Naturnaher Anbau

Martin Gottschling holt sein Bio-Gemüse frisch vom Acker in die Küche

Die Solawi Lippeauen an der Stadtgrenze Waltrop ist mitten in der vierten Saison. Von Anfang an dabei ist Martin Gottschling. Er erzählt vom Bohnen-Pulen, dreibeinigen Möhren und der Blattlausjagd.

Turbulente Zeiten liegen hinter der „Solawi Lippeauen“, der Solidarischen Landwirtschaft, die in den Lippeauen kurz hinter der Waltroper Stadtgrenze angesiedelt ist. Das Projekt stand sogar zeitweilig auf der Kippe – aber dazu später mehr. Schließlich startet die Solawi gerade in die arbeits-, aber auch ertragreichste Zeit des Jahres. Das weiß auch Martin Gottschling aus Waltrop. Er begleitet die Solawi von Beginn an. Der 53-Jährige ist sogenannter Ernteteiler – so heißen die Mitglieder der Solawi. Das Prinzip dieser Solidargemeinschaft ist: Jeder Beteiligte zahlt seinen Anteil an den Gesamtkosten – für Personal, Geräte, Saat- und Pflanzgut etc. Im Gegenzug wird die komplette Ernte aufgeteilt. Die natürlich je nach Witterung unterschiedlich ausfällt. Und je nachdem, welche Schädlinge gerade gefräßig sind.

Dicke Bohnen: Erst pulen, dann genießen

Sommerfest in den Lippeauen am 20. August

Über die Autorin
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Geboren in Recklinghausen, aufgewachsen in Oer-Erkenschwick, studierte in Münster (Publizistik und Kommunikationswissenschaft), sammelte Berufserfahrungen in Fulda und an den Unis in Paderborn und Wuppertal, bis die Sehnsucht nach dem Ruhrgebiet zu groß wurde. Und nun: Redakteurin für Waltrop, Datteln und Oer-Erkenschwick – mit viel Freude an Menschen, Nachrichten sowie kleinen und großartigen Geschichten.
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