Ein Mann zeigt auf viele Stapel mit Mehlsäcken.
Das Lager ist gut gefüllt: Mühlen-Betreiber Christian Schlingemann zeigt auf die Stapel mit Weizenmehl der Type 405. © Thomas Bartel
Mehlmangel

Hamsterkäufe sorgen für „verrückte Zeiten“ in der Mühle Schlingemann

Erst die Corona-Pandemie, jetzt die Ukraine-Krise: Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger horten derzeit offenbar Mehl in rauen Mengen - das bringt auch die Waltroper Mühle an Kapazitätsgrenzen.

„Die Ukraine-Krise hat bei vielen Menschen die Angst vor einem Mehlmangel ausgelöst – doch berechtigt ist das nicht“, sagt Christian Schlingemann am Mittwoch (27. 4.) beim Ortstermin an der Mühle Schlingermann in der Hochstraße. „In Deutschland muss niemand auf Brot oder Kuchen verzichten.“ Im Gegenteil, es gebe hierzulande sogar eine Überproduktion an Getreide. Aber als die Medien die Botschaft sendeten, dass die Ukraine zu den wichtigsten Getreidelieferanten der Welt zähle und diese Produktion mit dem Angriff Putins nun gefährdet sei, hat dies auch in unserer Region Hamsterkäufe ausgelöst.

Die Abfüllmaschine wurde zum „Nadelöhr“

Online-Handel wurde massiv eingeschränkt

Der Auftragsberg wird langsam kleiner

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Redakteur
Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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