Ein Mann im Schweinestall.
Landwirt Bernd Zimmer (60) äußert sich zur Schweinezucht in Zeiten der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine. © Meike Holz
Landwirtschaft in der Krise

Schweinemäster Bernd Zimmer: Warum der Krieg Fleisch in Waltrop teurer macht

Regionale Landwirtschaft - das ist Bernd Zimmer (60) ganz wichtig: Er selbst mästet Schweine, und die waren zwei Jahre lang billig zu haben. Jetzt erholt sich der Markt, aber der Futterpreis schnellt in die Höhe.

„Zehn Prozent aller Schweinehalter in Deutschland haben im letzten Jahr ihre Haltung aufgegeben“, berichtet Ortslandwirt Bernd Zimmer am Freitag (13. 5.) – es gibt nur noch 17.500 Schweinehalter bundesweit. Und der Waltroper kann den Frust vieler Bauern nachvollziehen. Er selbst hat zwei harte Jahre hinter sich, erklärt er. Die zwei Corona-Jahre, in denen kaum ein Grillabend oder kein Volksfest stattfinden durfte und die Restaurants und Gaststätten vielfach geschlossen waren, hatten den Schweinepreis maximal gedrückt. Und jetzt treffen uns die Folgen des Ukraine-Krieges. „Der Frust vieler Schweinehalter ist groß.“

Ukraine-Krieg lässt die Futterkosten rasant steigen

Auch die Politik hat bemerkt, dass regionale Versorgung wichtig ist

Ein Dank nach Abschluss der Gülle-Transporte

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Redakteur
Jahrgang 1963 und ein waschechter Waltroper, kam 1984 über den Lokalsport zum Medienhaus Bauer. Nach dem Studium (Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum) heuerte er 1989 in der Nachrichtenredaktion an und leitete sie später viele Jahre – nicht nur die „große Politik“, sondern immer auch unsere Region und ihre Menschen im Blick. Dass er nach der Übernahme durch Lensingmedia seit 2020 die Kreisredaktion verstärkt, erscheint da nur konsequent. Sein liebstes Hobby ist übrigens das Rudern auf dem Datteln-Hamm-Kanal.
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