Hilfe für Hochwasser-Region

Waltroper Stroh und Heu unterwegs ins Ahrtal

Buchstäblich alles hat manchem in den Städten im Ahrtal das Hochwasser genommen. Auch Heu und Stroh als Viehfutter. Ein Sattelzug davon machte sich am Montag (2.8.) auf dem Weg an die Ahr.
Julius Schmidt, Frank Schlüsener und Heinrich Wilking (v.l.) kümmerten sich darum, dass der Heu- und Strohtransport ins Ahrtal gelangte. © Tamina Forytta

14 Ballen Heu und 18 Blöcke Stroh warteten am Montagmorgen (2.8.) auf dem Hof Wilking an der Rottstraße auf die Abfahrt. Auf die Abfahrt ins Ahrtal. Denn dort, so hatte es Heinrich Wilking aus Reiterkreisen auf seinem Hof erfahren, wird Heu und Stroh für Pferde und auch für andere Stalltiere dringend benötigt. Schließlich hat das Hochwasser auch diese Vorräte hinweggerissen oder zumindest derart durchnässt, dass es nicht mehr brauchbar ist.

Wilkings Sohn Henrik hat ein Fahrzeug seiner Firma Wilking Transporte zur Verfügung gestellt – Frank Schlüsener saß am Steuer –, das Heu stamme vom Hof Wilking, das Stroh habe die Familie Wulhorst zur Verfügung gestellt, erklärt Heinrich Wilking. Sein Stiefsohn Julius Schmidt mit seiner Firma Julius Schmidt Service habe die Rund- und Quaderballen bereitgemacht, so Wilking senior weiter.

Scheunendach steht noch

Man könne sich ja kaum vorstellen, was dort unten alles zerstört sei, sagt er weiter. Dort, wo das Stroh und Heu aus Waltrop hin soll, gebe es immerhin noch ein Scheunendach, unter dem das Material gelagert werden könne. Sicherheitshalber gingen noch ein paar Paletten mit auf diese Reise ins Ahrtal, falls der Untergrund feucht oder matschig sein sollte.

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