DGB sagt Neujahrsempfang in Dortmund ab Nach Tod von Jutta Reiter

Die Dortmunder DGB-Vorsitzende Jutta Reiter ist tot.
Die Dortmunder DGB-Vorsitzende Jutta Reiter ist tot. © RN-Archiv
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat den Dortmunder Neujahrsempfang, der für den kommenden Donnerstag (30. Januar) geplant war, abgesagt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass Jutta Reiter, die Regionsgeschäftsführerin und Stadtverbandsvorsitzende des Gewerkschaftsbundes, in der vergangenen Woche verstorben ist.

In Gedenken an Jutta Reiter liegt ein Kondolenzbuch bis Freitag, den 7. Februar, im ersten Obergeschoss des Dortmunder Rathauses am Friedensplatz aus.

Jahrelanges Engagement

Jutta Reiter hat über 15 Jahre lang wesentliche Beiträge zur Förderung der Arbeitnehmer-Interessen in Dortmund geleistet. Ihre Laufbahn beim DGB begann 1992 als Jugendbildungsreferentin. Zwischen 1997 und 2002 leitete sie beim DGB-Bundesvorstand in Düsseldorf das Referat für Frauenpolitik. Von 2003 bis Oktober 2009 war sie Leiterin des Referats für grenzüberschreitende Aktivitäten beim DGB-Bezirk NRW in Düsseldorf. Seit Oktober 2009 war Jutta Reiter Vorsitzende der DGB Region Dortmund-Hellweg. Ihr Engagement und ihre Verdienste erlangten auch außerhalb der Gewerkschaft hohe Anerkennung.

Neben ihrer Tätigkeit beim DGB war Jutta Reiter auch an zahlreichen anderen Gremien und Institutionen beteiligt. Sie engagierte sich unter anderem im Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus, deren Co-Vorsitzende sie seit fast 15 Jahren war.

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