Grundausbildung in Corona-Zeiten

Bereit für den Einsatz bei der Feuerwehr Herten

In der Feuerwehr aktiv sein – dabei geht es um viel mehr, als Brände zu löschen. Zehn Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Herten haben ihre Grundausbildung absolviert.
Teilnehmer und Ausbilder des Feuerwehr-Grundlehrgangs nach bestandener Prüfung (v. l.): die Ausbilder Pierre Klasmann, Fabian Diekötter und Mike Huge, die Teilnehmer Thilo Bredtmann, Leon Kesseboom, Jan Heinbach, Jan Kubiak, Damian Suchowiersch, Justin Ruppik, Jan Reimann, Kim Skupin, Torsten Japp und Anastasios Pavlidis sowie die Ausbilder Rudolf Weiner und Florian Strucksberg. © A. Schmidt

Natürlich gehört die Bekämpfung eines Wohnungs- oder Kellerbrandes zur Ausbildung. Denn das ist auch für ehrenamtliche Retter das „Alltagsgeschäft“. Doch der Praxis-Teil umfasst zum Beispiel auch die Technische Hilfe, etwa bei Sturmschäden oder Unfällen. Bevor es aber überhaupt an die Einsatzpraxis geht, müssen die Anwärter Theorie büffeln und Grundlagen erlernen, zum Beispiel wie man ein Atemschutzgerät benutzt oder vorschriftsmäßig funkt. 160 Stunden umfasst die Ausbildung, die die Teilnehmer des Grundlehrgangs 2020/2021 jetzt mit Erfolg bestanden haben.

„In der Geschichte der Feuerwehr Herten einzigartig“

In der Regel wird die Ausbildung in vier Modulen mit kurzen Unterbrechungen durchgeführt. Wegen der Corona-Pandemie lagen diesmal jedoch mehrere Monate zwischen den Modulen – eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

„Ein ungewöhnlicher und in der Geschichte der Feuerwehr Herten einzigartiger Lehrgang geht mit Erfolg zu Ende“, resümierte deren Leiter Stefan Lammering in seiner Ansprache an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er beglückwünschte die Gruppe zu den erworbenen Fähigkeiten und bedankte sich bei allen Ausbildern.

Der städtische Feuerwehr-Dezernent Dr. Oliver Lind überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Er freue sich, einen Einblick in die Grundausbildung bekommen zu haben und sei stolz, ein Teil dieser Feuerwehrfamilie zu sein. Der Dezernent betonte, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist, und sagte jede mögliche Unterstützung zu.

Trotz Pandemie das Ziel nie aus den Augen verloren

Lehrgangsleiter Mike Huge bedankte sich bei allen Löschzügen und der Berufsfeuerwehr für die großartige, unkomplizierte Zusammenarbeit und Unterstützung. Er machte den Lehrgangsteilnehmern ein Kompliment für ihr gutes Durchhaltevermögen und dafür, dass sie in der Pandemie – trotz vieler langer Unterbrechungen – das Ziel nie aus den Augen verloren haben. Besonders bedankte Huge sich bei dem Ausbilder-Team, dem stellvertretenden Lehrgangsleiter Pierre Klasmann sowie Rudolf Weiner, Fabian Diekötter und Florian Strucksberg. Ohne eine gute Teamleistung wäre die Durchführung einer so umfangreichen Ausbildung nicht zu gewährleisten.

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