Ein Reh springt in ein Feld.
Nicht immer halten sich Rehe im Feld auf, manchmal überqueren sie auch Straßen - mit hoher Unfallgefahr. © picture alliance/dpa
Polizei

Wildunfälle im Kreis Recklinghausen – deshalb ist die Gefahr derzeit erhöht

Ein verletzter Motorradfahrer, ein totes Reh - der Wildunfall in Bottrop ist kein Einzelfall. RVR-Forstexperte Karlheinz Schlott erklärt, dass im Moment besondere Vorsicht geboten ist.

Plötzlich läuft ein Reh auf die Straße. Der herannahende Motorradfahrer bremst, kann den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Er stürzt, wird verletzt, muss später mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Tier überlebt die Kollision nicht. Der Wildunfall geschah morgens um kurz vor 4 Uhr am 16. August auf der Straße Adelsbredde in Bottrop – und ist keineswegs ein Einzelfall, wie die Polizei Recklinghausen berichtet. „In den vergangenen Jahren hatten wir in unserem Polizeibezirk – also im Kreis Recklinghausen plus Bottrop – pro Jahr 600 bis 800 Wildunfälle“, sagt Sprecherin Ramona Hörst. Geografische Unfallschwerpunkte seien dabei ländliche Gebiete, zum Beispiel in Haltern, Dorsten und Bottrop. „Da gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Städten.“

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Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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