Menschen aus der Ukraine verlassen weiterhin mit ihren Habseligkeiten das Kriegsgebiet. © picture alliance/dpa
Ukraine

Kreis RE: Noch reichen die Flüchtlings-Unterkünfte – die Zukunft ist unklar

Fast 4000 Flüchtlinge aus der Ukraine sind inzwischen im Kreis Recklinghausen registriert. Die weitere Entwicklung ist „total schwer einzuschätzen“, sagt Kreis-Sprecherin Lena Heimers.

Die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine, die in den Kreis Recklinghausen kommen, steigt weiter an: 3949 Menschen aus dem Kriegsgebiet sind aktuell, Stand: 12. Mai, kreisweit offiziell registriert. Vor zehn Tagen, am 2. Mai, waren es 3622, am 19. April 3226. Doch immer noch sind genügend Plätze in den kommunalen Sammelunterkünften vorhanden, was auch an dem stetigen Ausbau der Kapazitäten liegt: Zurzeit bieten die zehn Städte 3785 Plätze, von denen 3344 belegt sind. Das bedeutet insgesamt eine Auslastung von knapp 90 Prozent – eine Quote, die seit Wochen relativ konstant ist. „Es werden mehr Flüchtlinge, aber die Kommunen schaffen bislang eine entsprechende Erweiterung ihrer Unterkünfte. So haben wir immer noch einen Puffer“, bestätigt Lena Heimers.

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Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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Thomas Schönert

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