Freikirche Hüls ist zentraler Punkt

Mit „Weihnachten im Schuhkarton“ bedürftige Kinder weltweit beschenken

Weihnachten scheint zwar noch weit weg zu sein, doch bei der Evangelischen Freikirche in Hüls hat die weltweite Hilfsaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ längst begonnen.
Überall auf der Welt sorgt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ für leuchtende Kinderaugen. © David Vogt/GdH

Am 1. Oktober ist „Weihnachten im Schuhkarton“ in die 26. Saison gestartet. Die Aktion ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion „Operation Christmas Child“ für Kinder in Not. Seit 1993 wurden damit mehr als 146 Millionen Kinder in rund 150 Ländern erreicht.

Bei der Aktion geht es darum, einfache Schuhkartons zu einem Präsent-Päckchen zu gestalten und mit Kleidung, Hygieneartikeln, Schulmaterial oder Spielzeug zu füllen. Mit einer Päckchenspende für „Weihnachten im Schuhkarton“ wird weitaus mehr als ein Glücksmoment bewirkt: Kinder erfahren die Weihnachtsbotschaft – und dass sie nicht vergessen sind.

Ziel: die Weihnachtswerkstatt in Berlin

Viele bedürftige Kinder und ihre Familien leiden in diesem Jahr besonders unter den Umständen, die Covid-19 mit sich gebracht hat. Für die Evangelische Freikirche ist das umso mehr ein Anlass, Schuhkartons zu packen und so viele Kinder wie möglich zu erreichen.

Die Evangelische Freikirche Hüls ist zentraler Punkt für Marl, Dorsten, Haltern, Herten und Herne. Die gepackten Schuhkartons werden dort in Umkartons zum Transport verpackt und von DHL in die Weihnachtswerkstatt nach Berlin transportiert.

Das sind die Marler Annahmestellen

Die Schuhkartons können wie gewohnt bis zum 15. November an folgenden Marler Annahmestellen abgegeben werden:

• Angelika Albers, Bergstraße 106,

• Finken Apotheke, Bergstraße 167,

• Lotto Hattwig, Spechtstraße 30,

• Schuh-Orthopädie, Christoph Paschke, Schwalbenstraße 44,

• Schuhoase Thierling, Brassertstraße 99,

• Dorf-Apotheke Polsum, Kirchstraße 9 A,

• Elisabeth-Apotheke, Loestraße 4

und Lidia Neubauer, Bahnhofstraße 188

Die Aktion Weihnachten im Schuhkarton begann mit dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989. Damals gingen erste Bilder von rumänischen Waisenhäusern um die Welt, die vollkommen verwahrloste Kinder zeigten. Die Bilder des Schreckens

ließen den Engländer Dave Cooke aus Wrexham nicht mehr los. Zusammen mit seiner Frau und einem lokalen Radiosender, der einen Aufruf startete, sammelten Cookes Familie und die Bewohner von Wrexham für Waisenkinder in Rumänien.

1993 weitete die international tätige Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“, die Aktion auf weitere Länder aus. So wurde aus einem lokalen Aufruf eine weltweite Aktion. Im Jahr 2000, waren es bereits fast 180.000 Schuhkartons. Heute werden allein im deutschsprachigen Raum jedes Jahr mehr als 400.000 Päckchen gepackt.

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