Eine Frau zeigt mit der rechten Hand auf einen Lkw
Die Gärtnermeisterin der Stadt Oer-Erkenschwick verfolgt auf dem Waldfriedhof, wie Nester des Eichenprozessionsspinners durch eine Fachfirma beseitigt werden. © Jörg Müller
Waldfriedhof

Eichenprozessionsspinner in Oer-Erkenschwick: Fachfirma jagt die Raupen

Er ist wieder da, der Eichenprozessionsspinner. Aktuell sind Nester auf dem Waldfriedhof, an der Haardschule und dem Willy-Brandt-Gymnasium gesichtet worden. Die werden nun entfernt.

Es kann brennen und jucken: Aktuell kommen auch in Oer-Erkenschwick Menschen in Kontakt mit den giftigen Nesselhaaren der Eichenprozessionsspinner-Raupen (EPS). Wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) auf seiner Homepage im Internet berichtet, breitet sich die Art durch den Klimawandel immer weiter in Deutschland aus. Deshalb rät der Nabu: Wer gern in Parks, Wäldern und auf Straßen mit vielen Eichen spazieren geht oder joggt, sollte diese Gebiete im Sommer ab Mai besser meiden oder zumindest sehr vorsichtig sein. Und das gilt prinzipiell auch für Oer-Erkenschwick, wo EPS-Nester bislang auf dem Waldfriedhof, an der Haardschule und am Willy-Brandt-Gymnasium entdeckt worden sind.

Eichenprozessionsspinner sind wegen der Brennhaare gefürchtet

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Es gibt keine gesetzliche Beseitigungspflicht

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Redakteur Ostvest
Motorradfahrer, Hundebesitzer (Labrador), Menschenfreund: Seit 1979 als Lokalreporter im Einsatz und stets an interessanten Geschichten interessiert.
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