Betriebsärzte impfen

Bei Hella in Recklinghausen gibt‘s jetzt auch den „Pieks“

Das Angebot an Impfdosen ist zwar noch überschaubar, aber: Am Mittwoch (9. Juni) startet auch Recklinghausens größter industrieller Arbeitgeber, das Hella-Werk in Süd, mit dem Impfen.
Beim Automobil-Zulieferer Hella in Recklinghausen-Süd wird nicht nur produziert: Ein professionelles Corona-Testzentrum und nun auch eine Impfstraße für die 665 Mitarbeiter sind eingerichtet. © Martin Kowalski

Bereits seit einigen Monaten betreibt der Automobil-Zulieferer Hella in seinem Werk in der Südstadt nicht nur Montage-Straßen für allerlei elektronische Helferlein, die später in Autos verbaut werden. Es wurde auch eine Corona-Teststraße für alle 665 Mitarbeiter aufgebaut, die sich nach Angaben von Unternehmenssprecher Dr. Markus Richter bewährt hat.

Da Betriebsärzte größerer Unternehmen ab sofort auch Mitarbeiter samt ihren Familien impfen dürfen, nutzt Hella diese Teststraße nach Unternehmensangaben ab Mittwoch (9. Juni) nun auch für den berühmten „kleinen Pieks“.

Verimpft wird dort das Vakzin von BioNTech/Pfizer. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Süder Hella-Werks haben nach Unternehmensangaben nun die Möglichkeit, sich über ein eigens eingerichtetes Anmeldeportal für einen Erst- und den Zweittermin zum Impfen im Werk online anzumelden. Die Impfungen selbst werden vom Werkarztzentrum Hamm durchgeführt.

Dr. Richter bedauert, dass „uns für die erste Woche zunächst nur eine begrenzte Impfstoffmenge zugeteilt wurde“. Es handele sich um etwa 100 Impfdosen. „Wir werden jetzt aber voraussichtlich im Wochentakt weitere Impfdosen von den zuständigen Behörden erhalten, sodass wir damit hoffentlich allen impfinteressierten Kolleginnen und Kollegen im Werk zeitnah eine Impfmöglichkeit bieten können.“

Davon unabhängig will das Unternehmen, das nach eigenen Angaben bisher ohne größere Corona-Ausbrüche in seiner Mitarbeiterschaft durch die Pandemie gekommen ist, auch die Testmöglichkeiten im Werk bis auf Weiteres bestehen lassen.

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