Neues Baugebiet

Bewegung auf dem Trabrennbahn-Areal

Derzeit bietet das ehemalige Trabrennbahn-Gelände einen ziemlich tristen Anblick. Doch es kommt Bewegung in das Vorhaben, dort mittelfristig Wohnbebauung zu etablieren.
Das einstige Geläuf der Trabrennbahn ist noch zu erkennen. © Jörg Gutzeit

Wie die nächsten Schritte auf dem Areal aussehen werden, wird den Bürgern auf einer Informationsveranstaltung in der Walter-Lohmar-Halle, Blitzkuhlenstraße 81b, nahegebracht: Am Montag, 30. August, wird diese um 19 Uhr stattfinden.

Die erste gute Neuigkeit ist: Die finanzielle Unterstützung von der Bezirksregierung Münster fließt wie angedacht: Ganz aktuell wurde eine Zuwendung von 4,5 Millionen Euro bewilligt.

Festzuhalten ist, dass die Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER), die als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt für die Umsetzung des Projekts zuständig ist, mit ihren Planungen im selbst auferlegten Zeitplan liegt: Der Rückbau der ehemaligen Tribünen- und Stallanlagen ist inzwischen komplett abgeschlossen, im August wird nun begonnen, das Gelände für die künftige Bebauung vorzubereiten. Die Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von Baureifmachung. Dazu gehört nicht zuletzt die Errichtung eines Lärmschutzwalls und einer sanften Hügelkette entlang der A2.

Die Entwicklung des einstigen Trabrennbahn-Areals soll bekanntlich eine Leuchtturmfunktion für die gesamte Hillerheide haben. Auch die bereits bebauten Gebiete sollen in vielerlei Hinsicht aufgewertet werden. Die Politik spricht in diesem Kontext immer von ISEK, damit ist ein Integriertes Stadtteil-Entwicklungskonzept gemeint.

Der Abend in Recklinghausen

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