Neuer Treffpunkt

Büro eröffnet: Senioren finden Hilfe in der Not

Mit all ihren Sorgen können die älteren Menschen zum Kaiserwall 17 kommen. Mittwochs ist der Seniorenbeirat für sie da. Und auch diejenigen, die kein Problem haben, dürfen vorbeischauen.
Endlich ein eigenes Büro: Die Mitglieder des Seniorenbeirats freuen sich über ihren Treffpunkt. Kristina Tourgman (2.v.l.) vom Diakonischen Werk heißt die neuen Untermieter im Diakonie-Info-Center am Kaiserwall 17 willkommen. © Gutzeit

Der Dienstplan steht. Immer wieder mittwochs von 10 bis 13 Uhr: Der Seniorenbeirat hat sein Büro am Kaiserwall 17 eröffnet, und zwar im Info-Center „K17“ der Diakonie des Kirchenkreises. Dort finden ältere Menschen in Zukunft Hilfe in der Not. „Aber nicht nur“, betont Norbert Jandt, der stellvertretende Vorsitzende, „jeder, der Lust hat vorbeizukommen, kann das tun.“ Und wenn es nur auf einen Kaffee ist – im Kampf gegen die Einsamkeit.

Der Bedarf sei groß. „Das wissen wir nach vielen Gesprächen“, so Jandt. Ihm liegt daran, den persönlichen Kontakt zu ermöglichen – von Angesicht zu Angesicht. Je zwei Beiratsmitglieder sind vor Ort und für alle Fragen offen. „Und falls wir nicht helfen können, so wissen wir doch, wer der richtige Ansprechpartner ist“, erklärt Jandt bestimmt.

Voller Freude zerschneidet er schließlich das symbolische Band vor dem Büro. Die Beiratsmitglieder freuen sich über den neuen Treffpunkt, auch wenn sich am ersten Tag noch keiner dorthin verirrt. „Das muss sich erst herumsprechen“, betont Jandt. Die Bedingungen – zentral gelegen und zur Wochenmarkt-Zeit – seien aber optimal.

Das Diakonische Werk gewährt dem Beirat kostenlos Unterschlupf. 2023 zieht er dann in eigene Räume. Gemeinsam mit Fachleuten der Stadtverwaltung öffnet an der Breiten Straße ein Familien- und Seniorenbüro.

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