Ausschuss für Schule und Bildung

Grundschule Im Hinsberg soll umfangreich saniert werden

Der Schulausschuss hat die Sanierung und Aufstockung der Grundschule Im Hinsberg in Recklinghausen beschlossen. Die Schülerinnen und Schüler ziehen für eineinhalb Jahre in Container um.
Der Grundschule Im Hinsberg soll eine umfangreiche Frischzellenkur verpasst werden. © Jörg Gutzeit

Die Gemeinschaftsgrundschule Im Hinsberg wird auf den Stand der Dinge gebracht. Das hat der Ausschuss für Schule und Bildung beschlossen. Während der umfassenden Sanierungsarbeiten, die ab den Sommerferien 2022/2023 starten und eineinhalb Jahre dauern sollen, werden die Schülerinnen und Schüler in Containern auf dem schuleigenen Bolzplatz unterrichtet. Aktuell besuchen 163 Kinder die Schule, davon 66 im Offenen Ganztag.

Außerdem wird das Gebäude um ein Geschoss aufgestockt. „Durch die dann

mögliche Verlagerung des Verwaltungstrakts ins Obergeschoss können so zusätzliche Räumlichkeiten im Erdgeschoss für die pädagogische Nutzung erschlossen werden“, heißt es in der Beschlussvorlage. Denn auch räumlich wird der Schulort den Ansprüchen in Zukunft nicht mehr gerecht. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach werde ebenfalls „positiv geprüft“, so Schuldezernent Sebastian Sanders.

Nur die Türen können bleiben

Für die Sanierung und Aufstockung der Schule werden 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Lediglich die Türen seien in einem erhaltenswerten Zustand, sagt Klaus Herrmann, Abteilungsleiter Fachbereich Bildung und Sport. Ansonsten soll die Schule kernsaniert werden. Eine Dacherneuerung, eine Fenstersanierung, eine Modernisierung der elektrischen Anlage sowie ein Neuanstrich des Gebäudes seien dringend erforderlich.

Die Verwaltung hat diese Notwendigkeit zum Anlass genommen, auch in Richtung Schulerweiterung zu planen. Denn die vorhandenen schulischen Räumlichkeiten an der Grundschule Im Hinsberg könnten die Bedarfe nur unter Vernachlässigung lehrplanbezogener räumlicher Erfordernisse erfüllen. Das vorhandene Raumprogramm sei daher an die erhöhten Schülerzahlen und die Nachfrage nach Ganztagsplätzen anzupassen. In der Vorlage heißt es: „Die Bevölkerungsprognose für das Ostviertel wird in den kommenden Jahren unter Berücksichtigung der geplanten Neubauprojekte im Umfeld der Schule die Einrichtung von zwei Eingangsklassen für die GS Im Hinsberg erforderlich machen.“

Schulverpflegung findet beengt statt

Im Gebäude stehen zwar genügend Klassenräume und Räumlichkeiten zur Organisation des Offenen Ganztags zur Verfügung, nicht aber ausreichend Differenzierungs- und multifunktional nutzbare Räume. Zudem finde die Schulverpflegung beengt im ehemaligen Schulkindergarten statt.

Geplant ist deshalb – neben einem Sozialraum und einem Differenzierungsraum –, die Mensa dauerhaft im leer stehenden Pfarrsaalgebäude der benachbarten Kirchengemeinde St. Petrus unterzubringen. Dort gibt es auch eine Küche.

Die Maßnahmen müssen noch vom Rat abgesegnet werden. Schulausschussvorsitzender Benno Portmann: „Die Schule hat es verdient. Sie hat zehn Jahre darauf gewartet.

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