Meinung

Pop-up-Radweg: 250.000 Euro aus dem Fenster geworfen

Eine weitere Meinung zum Pop-up-Radweg auf der Friedrich-Ebert-Straße in Recklinghausen – diesmal von einer Leserin aus Stuckenbusch.
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Die unübersichtlich neue Straßenführung, die nicht mehr vorhandenen Linksabbiegerspuren und die nicht vorhandene Rettungsgasse sind eine Zumutung für Verkehrsteilnehmer. Warum vier Meter Platz für Radfahrer, wenn doch funktionierende Radwege vorhanden waren?

Und wer fährt da her? Die kann man an einer Hand abzählen. Jeder nutzt die Wege an der Halde und auf den Trassen, weil sie schöner und ohne Autoverkehr sind. Dafür 250.000 Euro ausgegeben zu haben, macht mich fassungslos, das hätte besser investiert werden können. In Hamm hat man so etwas vor Jahren getestet und nach einem halben Jahr wieder zurückgebaut. 250.000 Euro wieder aus dem Fenster geworfen, denn das soll ja auch eine Testphase für zwölf Monate sein. Traurig.

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