Geschenke für bedürftige Kinder

Weihnachtswichtel-Aktion: Organisatoren hoffen auf neuen Rekord

850 Tüten haben Bürger 2020 für bedürftige Kinder in Recklinghausen gespendet. Nun startet die Aktion „Weihnachtswichtel Vest“ auf Neue. Und die Organisatoren peilen einen neuen Rekord an.
Aktion für den guten Zweck: (v.l.) Ingolf Christian Ernst (Vorsitzender Vest UK), Bürgermeister Christoph Tesche, Jens Bühning (Vest UK), Centermanager Felix Veltel, Heinrich Thesing und David Cziudaj (beide Diakonie). © Oliver Kleine

Zum dritten Mal veranstaltet der Vestische Unternehmerkreis (Vest UK) eine Weihnachtswichtel-Aktion zugunsten bedürftiger Kinder in Recklinghausen. Mehr als 30 Geschäfte beteiligen sich daran. Vom 19. November bis 20. Dezember können Bürger in den beteiligten Geschäften eine Wichteltüte mit Geschenken ihrer Wahl füllen.

„Schon mit einer Kleinigkeit kann man viel bewirken“, sagt Jens Bühning. Der stellvertretende Vorsitzende des Vest UK hat die Charity-Aktion ins Leben gerufen. „Es ist jedem selbst überlassen, was er verschenkt und in welchem Preisrahmen es bleibt.“ Aus hygienischen Gründen muss es sich um Neuware handeln.

Gefüllte Tüten werden an vielen Stationen angenommen

Angenommen werden die gefüllten Tüten in zahlreichen Stationen in der Innenstadt. Das Palais Vest nimmt die Wichteltüten an einer eigens dafür eingerichteten Station vor dem Camp-David-Store im Erdgeschoss in Empfang. „Wir wollen mit unseren Geschäften dazu beitragen, auch dieses Jahr den Kindern und Jugendlichen das Weihnachtsfest zu verschönern“, erklärt Centermanager Felix Veltel. Dabei versuchen die Organisatoren, einen neuen Rekord aufzustellen. „Was im Corona-Lockdown super funktioniert hat, müsste doch jetzt noch steigerungsfähig sein“, meint Veltel. 2020 wurden 850 Geschenktüten für den guten Zweck abgegeben. „Unser Ziel ist es, den Rekord aus dem vergangenen Jahr noch einmal zu verbessern.“

So sieht sie aus, die Wichteltüte. © Oliver Kleine © Oliver Kleine

Auch Bürgermeister Christoph Tesche ist begeistert von der Aktion. „Ich bin stolz, dass sich in den letzten Jahren so viele Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Ich hoffe, dass die Hilfsbereitschaft auch in diesem Jahr wieder groß sein wird.“

In den Tüten liegen Aufkleber, auf denen die Spender Geschlecht und Altersgruppe der Empfängerin beziehungsweise des Empfängers angeben können.

Die Aktion hat der Unternehmerkreis ins Leben gerufen, um bedürftigen Kindern vor Ort zu helfen und gleichzeitig etwas für die Belebung der Innenstadt zu tun. „Im Idealfall kaufen die Spender die Geschenke bei den Händlern vor Ort“, sagt Jens Bühning. „Wir haben eine Spendenaktion einmal anders auf die Beine gestellt. Wir bringen so die teilnehmenden Bürger auch in die Lage, dass sie sich selbst Gedanken machen, was sie schenken wollen.“

Und das habe in den vergangenen beiden Jahren auch gut funktioniert. „Die Tüten waren sehr liebevoll gepackt, oft lagen Karten dabei“, erzählt Heinrich Thesing, Leiter der evangelischen Jugendhilfe der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, die die Geschenktüten an Weihnachten an die Kinder und Jugendlichen verteilt. „Wir haben die schönste Aufgabe: die Bescherung.“

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