0:3 gegen SV Hochlar 28

Jetzt hat es auch Ahsen erwischt, doch der Trainer nimmt‘s gelassen

Borussia Ahsen verliert das erste Saisonspiel in der Kreisliga A2 gegen den
Hochlars Joscha Fresmann behauptet den Ball hier vor Niklas Laudahn. © Andre Hilgers

Der SV Hochlar 28 hat Borussia Ahsen die erste Saisonniederlage in der Kreisliga A2 zugefügt. Mit 3:0 setzte sich die Mannschaft von Thomas Mlodoch am Gerneberg durch – es war ein Arbeitssieg.

Beide Teams gingen stark dezimiert in die Partie. Die Gastgeber von Trainer Philip Stromberg hatten mit 13 Ausfällen zu kämpfen, die Recklinghäuser mit sieben.

Hochlar legte los wie die Feuerwehr und war die gesamte erste Halbzeit über die spielerisch bessere Elf auf dem tiefen und oft auch huckeligen Rasenplatz. Die Ahsener hielten vor rund 70 Zuschauern jedoch tapfer dagegen.

Wiesemann bringt die Gäste in Führung

Henrik Wiesemann brachte die Mlodoch-Truppe nach Zuspiel von Niklas Ortmann mit 1:0 in Führung (23.). Danach kippte die Partie. Die Borussia wurde stärker und erarbeitete auch einige Torchancen. Unter anderem ging ein 35-Meter-Schuss von Hendrik Maaß knapp am linken Pfosten vorbei (30.). In einer Sturm- und Drangphase der Ahsener erhöhte aber erneut Wiesemann -– nach Vorlage von Felix Kranjc (38.). „Der Treffer fiel für uns gerade zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Mlodoch. Zurück aus den Kabinen, bauten die Hausherren mächtig Druck auf. Eine Viertelstunde lang dominierten sie, trafen aber nicht. Hochlar konzentrierte sich auf sein Konterspiel, jedoch endeten die Aktionen meist noch vor dem Strafraum.

Mirzet Efendic schraubt den Deckel auf den Sieg

Rund eine Stunde war in Ahsen gespielt, da wurde es ausgeglichener. In der Hoffnung, doch noch rankommen zu können, warf die Borussia in den letzten zehn Minuten alles nach vorne, blieb jedoch weiter ohne Torerfolg. Einmal mehr in einer starken Phase der Ahsener netzten die Gäste ein. Mirzet Efendic schraubte in der Schlussphase den Deckel auf den Recklinghäuser 3:0-Sieg (88.). „Ich kann meiner Mannschaft unter diesen personellen Umständen keinen Vorwurf machen“, betonte Stromberg. „Ich finde wir haben phasenweise sogar gut gespielt, uns aber nicht belohnt.“

Mlodoch resümierte: „Wir wussten, was auf uns zukommt, haben in der ersten Hälfte überragend gespielt und am Ende auch verdient gewonnen.“

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