Wasserball

Kein Auf- und Abstieg, aber Spielpraxis – die WSG Vest gewöhnt sich um

Sie können wieder ins Wasser, trainierten zuletzt auch regelmäßig. Doch die Sommerrunde ist für die Verbandsliga-Wasserballer der WSG Vest ungewöhnlich.
Phillip Hensel (r.) und die Wasserballer der WSG Vest sind in der Sommerrunde wieder im Einsatz. © Andre Abtmeyer

Immerhin können sie wieder ins Wasser – und auch ein Hauch von Meisterschaft schwebt über der WSG Vest. „Darüber sind wir schon einmal froh“, sagt Daniel Gohrke, Spielertrainer der Wasserballer aus Recklinghausen und Oer-Erkenschwick. Sommerrunde heißt das Ganze, es besitzt einen Hauch von Meisterschaftscharakter. Nur um einen Auf- oder Abstieg geht es anno 2021 nicht.

Immerhin, acht Teams aus NRW haben für den Wettbewerb gemeldet. „Allen geht es natürlich darum, wieder Trainings- und Wettkampfpraxis zu bekommen“, sagt Gohrke. Für die WSG Vest hat die Runde einen weiteren ganz entscheidenden Vorteil. Viele Talente sollen an den Spielbetrieb herangeführt werden. „Die Sommerrunde werden wir genau dafür nutzen“, sagt Gohrke, der mit weiteren Routiniers wie Andreas Knillmann die Nachwuchsspieler anleitet. Frei nach dem Motto: Hauptsache Spielpraxis, die Ergebnisse sind sekundär.

Gute Leistung gegen SGW Essen II

Und so kann Gohrke auch gut damit leben, dass die ersten Partien der Verbandsliga-Sommerrunde zumindest ergebnistechnisch noch nicht optimal verliefen. Doch vor allem beim 7:9 gegen die SGW Essen II bot das Team aus dem Kreis Recklinghausen über weite Strecken eine überzeugende Leistung. Daniel Gohrke traf dreimal, Benjamin Siegel war zweimal erfolgreich, zudem Andreas Knillmann und Steffen Mohr je einmal. „Das war auf jeden Fall eine gute Leistung unserer Mannschaft. Und mit etwas mehr Glück wäre auch mehr dringewesen“, analysierte der Coach.

Ähnlich war auch die Gemütslage nach der 10:15-Niederlage beim SV Derne 49. Auch in dieser Partie hielt die WSG über weite Strecken gut mit. Torschützen: Daniel Gohrke (2), Benjamin Siegel (3), Fabian Jäger (3) und Philipp Hensel (2).

Poseidon Duisburg ist zu stark

Mit kleinem Kader ging es dann zur dritten Sommerrunden-Partie. Gastgeber DJK Poseidon Duisburg, aktueller Tabellenführer, setzte sich mit 20:9 durch. „Wir konnten in dieser Partie nur acht Spieler aufbieten. Zwar gelangen uns auch in Duisburg einige gute Spielzüge, aber mehr war einfach nicht drin“, so Gohrke, der in dieser Begegnung ebenso zwei Treffer beisteuerte wie Steffen Mohr und Benjamin Siegel. Andreas Knillmann gelangen zudem drei Tore.

Sommerrunde endet am 15. September

Bereits am kommenden Donnerstag, 29. Juli, steht für die WSG Vest die nächste Begegnung gegen SV Westfalia Dortmund auf dem Programm. Beginn ist um 20 Uhr im Recklinghäuser Südbad. Weiter geht es am Samstag, 7. August, mit dem Gastspiel beim Aachener SV II (19 Uhr). Die Sommerrunde endet am 15. September, die „richtige“ Saison mit Auf- und Abstieg soll dann im Januar 2022 starten.

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