Borussia Dortmund

BVB-Rückrundenstart: Kleines Fragezeichen hinter Dahoud – Reyna muss sich gedulden

Der BVB steht in Frankfurt vor einem ambitionierten Start ins Jahr 2022. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Dahoud, Reyna muss sich weiterhin gedulden. Trainer Rose verfolgt einen klaren Plan.
BVB-Training am Donnerstag (v.l.): Emre Can, Mahmoud Dahoud und Julian Brandt. © Groeger

Borussia Dortmund startet am Samstag (18.30 Uhr, live bei Sky) mit dem Topspiel bei Eintracht Frankfurt in die Bundesliga-Rückrunde. Marco Rose geht optimistisch ins neue Jahr: „Die Spieler sind gut erholt, das hat man schon gemerkt. Die Leistungsdiagnostik ist auch in Ordnung“, sagte der BVB-Trainer auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag.

Dünn besetzte BVB-Abwehr: Can oder Pongracic neben Hummels?

Die personelle Lage in der Defensive bleibt angespannt: Neben Dan-Axel Zagadou (Corona-Infektion) wird auch Manuel Akanji (Trainingsrückstand nach Knie-Operation) ausfallen. Die Optionen neben Mats Hummels heißen Emre Can und Marin Pongracic.

Deutlich mehr Auswahl steht im Offensivbereich zur Verfügung, wenngleich Mahmoud Dahoud in den vergangenen Tagen mit kleineren Wehwehchen zu kämpfen hatte, am Donnerstag aber mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz stand.

BVB-Offensivspieler Reyna muss sich noch gedulden

Weiterhin in Geduld üben muss sich Giovanni Reyna. Der US-Amerikaner war nach einer schweren Muskelverletzung Anfang Dezember auf den Platz zurückgekehrt, kann aber noch nicht wieder das volle Programm absolvieren: „Das sieht ordentlich aus“, meinte Rose. „Der Leistungstest zeigt aber auch, dass es noch etwas braucht.“

In Frankfurt erwartet der 45-Jährige eine enge Partie – ganz im Gegensatz zum Hinspiel, das der BVB souverän mit 5:2 gewann. „Es wird eine ganz andere Partie als im Sommer. Sie sind sehr stabil, haben sich Automatismen erarbeitet. Da wird viel Wucht und Energie kommen, aber auch fußballerische Qualität. Wir müssen bereit sein.“

BVB-Trainer Rose: „Es geht um die Haltung“

Für das neue Jahr stellt Rose eine klare Forderung an seine Mannschaft: „Wir haben kein Problem mit der Einstellung, sondern es geht um Haltung. Um den Umgang mit Situationen im Spiel, wie sehr bin ich auch bereit, mein eigenes Tor konsequent zu verteidigen. Das sind Dinge, die wir besprochen haben, die wir aber auch schon punktuell gemacht haben. Aber ich möchte, dass wir da konsequenter werden und gemeinsam draufpacken.“ Der Anfang soll in Frankfurt gemacht werden.

Die BVB-Pressekonferenz mit Marco Rose zum Nachlesen:

13.25 Uhr:
Die Pressekonferenz ist beendet.

13.22 Uhr: Rose zu der Haltung der Mannschaft: „Du musst als Trainer immer einfordern. Wir haben kein Problem mit der Einstellung, sondern es geht um Haltung. Um Umgang mit Situationen im Spiel, wie sehr bin ich auch bereit, mein eigenes Tor konsequent zu verteidigen. Wie gehe ich mit nicht gelungenen Situationen um. Bin ich frustriert oder stachelt mich das an? Das sind Dinge, die wir besprochen haben, die wir aber auch schon punktuell gemacht haben. Aber ich möchte, dass wir da konsequenter werden und gemeinsam draufpacken.“

13.20 Uhr: Rose zu Filip Kostic: „Wir werden uns nicht auf einen Spieler konzentrieren. Aber das Kostic hervorragende Flanken schlägt, ist klar. Natürlich ist Kostic ein Spieler, über den wir im Vorfeld ein wenig intensiver reden.“

13.19 Uhr: Rose zu Giovanni Reyna: „Gio ist wieder teilweise im Mannschaftstraining, macht noch nicht komplett alles mit. Das sieht ordentlich aus. Der Leistungstest zeigt aber auch, dass es noch etwas braucht. Mouki ist auch wieder gesund und fit. Gio gibt uns eine Menge Fußball, er gibt uns Torgefahr. Er hat gut und intensiv gegen den Ball gearbeitet. Er ist sehr wichtig für uns.“

13.17 Uhr: Rose zum Gegner Frankfurt: „Es ist eine ganz andere Partie als im Sommer. Frankfurt hat sich über die Monate Automatismen erarbeitet. Gut gegen den Ball, hervorragend im Umschalten. Haben in den letzten Spielen auch darauf reagiert, wie sie mit der Dreierkette angelaufen werden. Sie haben gute Spieler in ihren Reihen. Kostic, Hinteregger, Rode, Hasebe. Da wird viel Wucht und Energie kommen, aber auch fußballerische Qualität.“

13.15 Uhr: Rose zu Mats Hummels: „Ich glaube, dass er auf einem anderen Niveau in die Rückrunde startet. Im Sommer hatte er Probleme, war verletzt. Die Patellaprobleme werden ihn und uns immer begleiten, aber er hat es gut im Griff. Er hatte eine stetig ansteigende Form und das fordere ich auch von ihm. Wir sind auf Mats und seine Qualitäten angewiesen.“

13.13 Uhr: Rose zu seiner Corona-Rolle: „Das macht unser Doktor. Wir haben die Experten, die Nachrichten in die Gruppe schreiben und auch auf Regeln hinweisen. Wir sind schon sehr gut aufgestellt. Uns geht es aber nicht anders als der Gesellschaft. Da hat deine Tochter in der Schule Kontakt und dann beginnt das Rad sich zu drehen. Es ist nicht einfach. Wir alle sind verantwortlich.“

13.11 Uhr: Rose zu der Corona-Situation: „Wir arbeiten und kämpfen seit zwei Jahren mit dem Virus. Ich persönlich habe den Eindruck, dass die Menschen wissen, worum es geht. Aber ich bin kein Profi auf dem Gebiet. Aber es würde mir wehtun, wenn wir wieder in einen Lockdown müssten und wir uns komplett abschotten müssten. Es ist wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit dem Virus umgehen, aber auch lernen, mit ihm zu leben.“

13.10 Uhr: Rose zu den Nachspielzeit-Toren von Eintracht Frankfurt: „Frankfurt hat in der Zeit viele Ergebnisse geholt. Wir werden das auch mal thematisieren. Aber die Jungs sollen auch so bis zur letzten Minute fokussiert sein.“

13.09 Uhr: Rose zum Stand von Mateu Morey: „Natürlich ist er eine Alternative aber ich muss auch um Zeit bitten. Es ist schön, ihn hier am Platz zu sehen. Aber das wird schon noch ein paar Tage brauchen, bis der Junge wieder 100 Prozent einsatzfähig ist.“

13.07 Uhr: Rose zu den vielen Gegentoren: „Das Verteidigen ist nicht nur ein Thema der Kette. In der Analyse haben wir festgestellt, dass es weniger Organisation ist. Bei den Standards haben wir uns stabilisiert. Wir haben die meisten Gegentore nach Ballverlust kassiert. Da haben wir die Situation nicht gut genug zu Ende verteidigt. Ballverlust heißt aber auch: Wir haben vorher auch mit Ball was falsch gemacht. Wir wollen weniger Gegentore bekommen, das ist unsere Aufgabe, daran arbeiten wir.“

13.06 Uhr: Rose zu den Gründen für die kurze Winterpause: „Weil uns einfach klar war, dass im Fußball neben der Physis auch der Kopf eine große Rolle spielt. Und wir haben jetzt auch nicht eine viel kürzere Vorbereitung wie andere Vereine. Die Jungs hatten auch Aufgaben, sich fit zu halten. Sie haben großen Spaß und Lust darauf, was jetzt kommt. Die Trainingstage vermitteln diesen Eindruck.“

13.03 Uhr: Marco Rose zu einer nachhaltigen Entwicklung: „Corona ist nicht das Thema. Wir hatten am Anfang einen schwierigen Start, weil die Nationalspieler spät und viele auch angeschlagen zurückgekommen sind. Nachhaltigkeit beinhaltet vor allem das Wort „Hartnäckigkeit“. Borussia Dortmund sollte für einen Fußball stehen, der etwas ausstrahlt. Wir haben am Anfang relativ schnell Spiele gezeigt, die viel Spektakel geboten haben. In den letzten Spielen waren wir unzufrieden. Wenn man daran arbeitet, aktiver zu arbeiten und höher zu pressen, braucht das Zeit aber es ist auch klar, dass an anderen Stellen etwas verloren geht.“

13.01 Uhr: Marco Rose zum Fitnesszustand und der Personalsituation: „Die Jungs sind gut erholt zurückgekommen. Es war gut für den Kopf. Die Auswertungen sind auch in Ordnung, ebenso die ersten drei Einheiten. Zurückgekommen ist Mahmoud Dahoud, bei Rapha ist alles wieder gut. Zagadou und Wolf sind in Quarantäne.“

13.00 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt.


12.45 Uhr:
Die BVB-Pressekonferenz mit Marco Rose vor dem Bundesliga-Topspiel in Frankfurt beginnt in 15 Minuten.

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