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Psychothriller „Nomis“ entlockt nur ein müdes Gähnen

Jugendreporterin Annika hatte sich beim Film „Nomis“, mit Henry Cavill und Ben Kingsley in den Hauptrollen, auf einen spannenden Thriller gefreut. Der Film hat sie aber leider enttäuscht.
Der britische Schauspieler Henry Cavill spielt im Film "Nomis" den Polizisten Marshall, der gemeinsam mit einem ehemaligen Richter versucht, eine Mordserie aufzuklären. © picture alliance / Will Oliver/EPA/dpa

In dem Film „Nomis“ (verfügbar auf Amazon Prime Video) verschwinden zahlreiche junge Frauen, die von einem brutalen Serienmörder in seinem Keller festgehalten werden. Doch nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

An dem Fall arbeiten der Polizist Aaron Marshall und der ehemalige Richter Michael Cooper, der auf einem Selbstjustiz-Zug gegen Verbrecher ist. Die beiden sind dem Mörder eng auf der Spur und finden ihn im Verlauf der Geschichte auch schon relativ früh.

Ist der Gefangene wirklich der Mörder?

Als sie jedoch anfangen, Simon, den Frauenmörder zu vernehmen, stellen sie fest, dass er eine geistige Behinderung zu haben scheint und schizophrene Züge aufweist. Es drängt sich schnell die Frage auf, wie er auf diese Weise die Frauen überlisten und zusätzlich noch derart gefährliche Fallen in seinem Keller aufstellen konnte, dass gleich mehrere Polizisten bei der Durchsuchung ihr Leben dort lassen mussten.

Besonders verdächtig wird es, als auch während Simons Haft immer noch Frauen verschwinden. Irgendwer scheint Simon zu helfen – oder ihn für sich zu instrumentalisieren.

Beziehung zu den Charakteren ist unmöglich

Als ich mich für den Film „Nomis“ entschieden habe, wollte ich einen spannenden Psychothriller sehen, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde mitreißt. Stattdessen habe ich etwas geboten bekommen, das mir lediglich ein müdes Gähnen entlockt.

Der Verlauf der Geschichte lässt leider kaum Spannung aufkommen und auch die Beziehung zu den Charakteren kann man so nicht herstellen. „Nomis“ – ein Film den ich nicht weiterempfehlen würde.

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