Olympia

Ruder-Trio hat Rollsitz für Tokio sicher

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat in seiner zweiten Nominierungsrunde für die Olympischen Spiele in Tokio auch wie erwartet drei heimische Athleten nominiert.
Wie erwartet nominiert für Tokio: Ruderer Malte Jakschik (RV Rauxel) aus Datteln. © picture alliance/dpa

So gehören zum insgesamt 27-köpfigen deutschen Aufgebot für die olympischen Ruderwettbewerbe Franziska Kampmann (RV Waltrop/Doppelvierer), Malte Jakschik (RV Rauxel/Deutschlandachter) und der für den Mainzer Ruderverein von 1878 startende gebürtige Dorstener Jason Osborne (Leichtgewichts-Doppelzweier).

Geht es nach den Leistungen dieser Saison, können sich alle drei Athleten aus dem Kreis berechtigte Medaillenhoffnungen machen, der Deutschlandachter mit dem Dattelner Malte Jakschik hat sich sogar den Gewinn der Goldmedaille auf die Fahnen geschrieben. Für Jakschik, mittlerweile 27 Jahre jung, soll Tokio der krönende Abschluss seiner Karriere im Rudern sein, gleiches gilt für Franziska Kampmann. 2016 holte der Dattelner in Rio de Janeiro im Deutschlandachter die Silbermedaille.

In einer früheren Nominierungsrunde war bereits der gebürtige Dattelner Marius Kusch (SGS Essen/100 m Schmetterling, 4×100 m Freistil, 4×100 m Lagen, 4×100 m Lagen Mixed) fürs deutsche Schwimmteam nominiert worden.

Zwei weitere Athleten aus dem Kreis sind nicht dabei: Während Springreiter Christian Ahlmann (LZRFV Marl) zu Wochenbeginn seinen Verzicht erklärt hatte, da sein Pferd Dominator Z nicht fit ist, wurde Rad-Ass Charlotte Becker aus Waltrop nicht nominiert. Becker, mittlerweile 38 Jahre jung, trug in London 2012 und in Rio 2016 den Bundesadler.

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